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KW 1 - Baustiege

Papa, Niki und ich haben eine Baustiege aus Holzpfosten, Dachlatten und OSB Platten gebaut, damit wir bequemer ins Dachgeschoß kommen und auch Material einfacher hinauftragen können. Außerdem haben wir in unserer Galerie ein Geländer gebastelt, damit niemand mehr hinunter fallen kann.

KW 3 - Dachaufdoppelung

Am Wochenende haben Niki, mein Papa, meine Mutti und ich fast die gesamten Sparren unseres Dachstuhles für die Isolierung aufgedoppelt. Ein paar Sparren fehlen noch - da ist uns das Material ausgegangen.

KW 4 bis 7 - Folie

Nachdem das Dach von uns fertig aufgedoppelt wurde haben die Handwerker der Firma Unfried auf der gesamten Dachkonstruktion die winddichte Folie angebracht und die Stöße verklebt. Niki hat dabei ganz fleißig mitgeholfen. *dickesdankebussi*

Schon während des Folie Klebens und vor allem an den Wochenenden danach haben wir (Mutti, Papa, Niki und ich) eine Sparschalung vor der Folie angebracht, damit sie später beim Ausblasen mit Zellulose dem Druck standhält. Außerdem werden an dieser Sparschalung dann die Heraklith- und Rigipsplatten angebracht.

Papa ist dabei einmal etwa 3 Meter tief runter gefallen, weil er unabsichtlich eine Toka-Platte verschoben hat und die ist dann zusammen mit ihm zwischen den Zangen nach unten gerutscht - zum Glück ist außer ein paar Prellungen und Abschürfungen nichts passiert!

Aus den beiden Holzwänden zu den Spitzböden wurde eine Tür ausgeschnitten, damit die Spitzböden begehbar sind nachdem die Zangendecke zugebrettelt ist.

Nebenbei haben wir auch noch den Kamin verspachtelt, damit er kein "Leck" beim Blower-Door-Test ist, und in den beiden Spitzböden haben wir bereits einen Großteil der Rigipsplatten montiert. Danke an dieser Stelle auch an Hannes und Lili, die hier fleißig mitgeholfen haben.

KW 8 - Speiswand

Am Samstag haben wir unsere erste Holzriegelwand in Eigenregie aufgestellt - unsere Speiswand. Da wir uns lange nicht entscheiden konnten, wie die Speiswand denn nun tatsächlich ausschauen soll, konnte sie erst jetzt montiert werden. Es war eigentlich nicht besonders schwierig, bloß haben wir den halben Vormittag gebraucht bis alles ausgemessen und angezeichnet war, so dass die Wand dann auch gerade ist und unsere bereits bestellte Küche davor Platz findet.

Den Deckendurchbruch für den Kamin haben wir auch geschalt und vorher noch das Abflussrohr für Geschirrspüler und Spüle eingebaut. Jetzt muss dieser Durchbruch ausgegossen werden, damit er dicht ist und wir den Blower Door Test bestehen.

KW 9 bis 11 - Speiswand und Beplankung

Die Speiswand haben wir auf der Innenseite mit einer Fichtenholzverschalung verkleidet - diese Wände werden nicht verputzt, sondern bleiben Sichtholz. Dabei mussten wir schon die ersten Elektroleitungen einbauen.

Seit einigen Wochen sind wir fleißig dabei, die ganzen Wände im DG mit Heraklith zu beplanken - dies dient als Putzträger für den Lehmputz und als Installationsebene. Am 15. und 16. März wird dann das Dach mit Zellulose ausgeblasen und danach können wir auch die Dachschrägen und Decken mit Heraklith verkleiden. Anschließend sind dann natürlich noch die EG Wände dran. Auch die ersten Rohre unserer Wohnraumlüftung haben wir bereits eingebaut.

An dieser Stelle möchten wir uns bei meinen Eltern von ganzem Herzen bedanken, die ohnehin fast jedes Wochenende mit uns auf der Baustelle verbringen. Dem aber noch nicht genug, denn obwohl sie diese Woche eigentlich Urlaub haben (wo andere Schi fahren oder in der Theme liegen), haben sie Montag nachmittag und den gesamten Dienstag alleine auf unserer Baustelle gewerkt und uns sehr viel Arbeit abgenommen. Auch am Donnerstag und Freitag haben sie beim Ausblasen und Heraklith-Montieren geholfen - wir werden uns eine Revanche überlegen. :-) DANKE!

KW 12 - Blower Door Test

Wir haben nun provisorisch alle Öffnungen zum Keller hin mit Airstopfolie und Airstopband abgedichtet, damit wir unseren 1. Blower Door Test machen konnten. Hierfür wurde in unser Badfenster ein Blechanschluss hineingeklebt, an den ein Rohr angeschlossen wurde, welche Luft aus dem Haus hinaus saugt. Mit Hilfe zweier Barometer wurde nun der Luftdruck überwacht. Sobald die Differenz des Lufdruckes innen und außen 50 Pascal erreicht hat, kann man auf einem weiteren Barometer ablesen, wie viel Luft weiterhin nach draußen gepumpt werden muss, um den Unterdruck zu erhalten. Dieser Wert war bei uns anfangs 10, nach ein paar kleinen Nachbesserungen zwischen 7 und 8. Anhand einer Tabelle und mit Hilfe des Gebäudevolumens (bei uns etwa 520 m³) kann man dann den n50-Wert ablesen.

Dieser muss den für ein Passivhaus erforderlichen Wert von maximal 0,6 erreichen. Wir haben gleich beim ersten Anlauf 0,4 geschafft!!! Die Freude war groß, wenngleich wir einige Schwachstellen gefunden haben, die noch ausgebessert werden müssen bzw. bereits ausgebessert wurden:

-) ein paar kleine Stellen im Anschlussbereich Keller - Holzwände waren nicht ganz dicht --> diese wurden mit Silikon abgedichtet

-) Fenster sind im Stoßbereich (wo 2 Fügel zusammenstoßen) nicht komplett dicht --> das kann laut Herrn Gassner problemlos nachgestellt werden, da passt einfach der Anpressdruck nicht perfekt

-) die Elektroschläuche ins Freie für die Raffstoremotoren müssen noch einsilikoniert werden, damit auch dort keine Luft mehr herein kann --> das machen wir mit Hilfe meines Papas

-) bei beiden Passivhaustüren gibt es leider eine Schwachstelle im Bereich des Türschlosses, welches laut Herrn Gassner einfach nicht anders zu lösen ist; angeblich bietet kein anderer Türhersteller hier eine bessere Lösung --> wir werden uns hier noch genau erkundigen und falls wir doch eine andere Konstruktion finden, dann muss das getauscht werden

-) wenn wir nun die Leitungen in den Keller führen (Kanal, Wasser, Strom, Lüftung), dann müssen wir diese Öffnungen natürlich auch wieder perfekt abdichten

Sollte uns all dies gelingen, dann müsste unser Dichtheitswert bei der 2. Messung (diese wird erst kurz vor Einzugstermin stattfinden) noch besser sein. Vielleicht schaffen wir es unter 0,3 - das wäre wirklich ein Spitzenwert.

KW 13 und 14 - Heraklithplatten die Zweite

Am Wochenende wurden wieder fleißig Heraklithplatten montiert, diesmal auch schon auf der Dachschräge, da der 1. Blower-Door-Test erfolgreich war und die Dachfolie offenbar gut verklebt wurde.

Im Dachgeschoß sind wir mit der Montage der Heraklithplatten eigentlich fertig, bis auf das Stiegenhaus, welches uns sicher einen ganzen Tag Arbeit kosten wird, weil es hier sehr viele Winkel und Verschneidungen gibt. Dann fehlen im Erdgeschoß noch die Zwischenwände mit den Schiebetüren - hierfür warten wir auf die Materiallieferungen der Firmen Holzbau Unfried und Tischlerei Gassner.

Im Haus hatte es am Wochenende über 15°C, da hat sich offenbar auch ein kleiner Marienkäfer wohl gefühlt! ;-)

KW 15 - Stiegenhaus

Auch dieses Wochenende waren wir wieder damit beschäftigt, unsere Heraklithplatten anzubringen. Das Stiegenhaus hat uns den gesamten Freitag und Samstag in Atem gehalten, aber wir haben es fast geschafft.

Ich hab fleißig Schrauben auf Beilagscheiben aufgefädelt (in der Zwischenzeit schon knapp 3.000 Schrauben) und die Heraklithplatten geschnitten.

Omi hat uns mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt und dabei gleich wieder mal geschaut, ob wir eh fleißig sind ;-)

In der Zwischenzeit hat es 20 bis 21°C im Haus - zum Arbeiten beinahe schon zu warm. Wir werden beobachten, wie sich das Haus bei starker Sonneneinstrahlung verhält und dann entscheiden, wo wir überall einen Sonnenschutz anbringen müssen.

W 16 und 17 - Schiebetürwände

Tja, mit den Heraklithplatten sind wir soweit zum Glück endlich fertig. Jetzt haben wir die Schiebetürwände aufgestellt - die natürlich auch noch beplankt werden müssen.

Meine Mutti hat uns - wie fast jeden Freitag und Samstag - mit einem leckeren Mittagessen unterstützt und natürlich auch am Bau fleißig mitgeholfen. Vielen Dank!

Nikis Mutti hat am Samstag wieder einmal eine große Menge Müll für uns entsorgt - Heraklithplatten, Plastik und sonst auch noch einiges an Klumpert. Langsam lichtet sich das Chaos auf der Baustelle. Danke!

KW 18 bis 20 - Elektroinstallationen

Endlich konnten wir das Thema Heraklithplatten soweit abschließen. Es fehlen jetzt nur mehr die Deckenabhängungen sowie die Rohrverkleidungen, die wir allerdings erst nach Verlegen der gesamten Elektro-, Wasser- und Lüftungsrohre machen können. Die beiden Gaupen in den Kinderzimmern haben wir am Wochenende fertig beplankt, ebenso die Schiebetürwände, nachdem wir sie fertig aufgebaut hatten.

Papa und Niki haben einstweilen mit der Elektroinstallation begonnen. Die ersten Steckdosen sind schon montiert.

Weiter geht's mit den Elektroleerverrohrungen. Auch unsere Küche haben wir einmal auf den Boden gezeichnet, damit wir eine bessere Vorstellung haben, wo Steckdosen und ähnliches am günstigsten platziert werden.

Außerdem haben wir letztes Wochenende damit begonnen, unsere kontrollierte Wohnraumlüftung zu installieren. Papa schneidet schon fleißig die Blechrohre, aber auch ein großes Loch in unsere Holzdecke, wo die Steigleitungen vom EG ins DG kommen.

KW 21 bis 23 - Elektro- und Wasserinstallationen im Keller

Die Betonwände im Keller wurden fleißig mit einer Klebespachtel als Haft-Untergrund für den Innenputz verspachtelt, sowie alle Fenster und Türen von hervorstehendem Schaum befreit. Die Wasser-, Abwasser- und Elektroinstallationen haben wir zum Großteil vorbereitet und auch sonst den Keller innen praktisch putzfertig gemacht. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, die wir im Laufe dieser Woche machen werden, weil dieses Wochenende unsere Baustelle ruht.

Mama und Papa haben währenddessen unsere Lüftung im Haus weiter installiert und sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf unserem Dachboden mit den Leitungen abgequält.

KW 24 und 25 - Keller putzfertig vorbereiten

An einigen Abenden im Laufe der letzten beiden Wochen haben wir unseren Keller putzfertig vorbereitet: die noch fehlenden Wasser- und Elektroleitungen im Keller wurden verlegt, die Lüftungsrohre wurden (soweit notwendig) eingeschäumt, Fensterlaibungen wurden mit Heraklith ausgekleidet, den Keller haben wir fast vollständig ausgeräumt, sowie die provisorischen Elektroleitungen abgebaut. Sogar die ersten beiden Fensterbänke (Lärche geölt - ich könnt mir keine anderen mehr vorstellen) wurden montiert.

Der Kellerinnenputz kann kommen!!!

KW 26 und 27 - Kellerinnenputz

Nachdem wir die noch fehlenden Kleinigkeiten im Keller vervollständigt hatten, haben wir letzte und auch diese Woche im Haus oben wieder weiter gemacht mit den ganzen Installationen. Die Speis wurde endlich fertig beplankt und fast alle Elektroleitungen eingebaut.

Der größte Schritt ist jedoch im Keller passiert: dieser wurde gestern fertig geputzt!

KW 28 - Tackern, Malen und co.

Diese Woche war wohl eine der bisher anstrengendsten für uns. Wir haben mit der Finalisierung der Vorbereitungen für den Innenputz begonnen und sind hierfür täglich viele Stunden, oftmals bis fast Mitternacht auf der Baustelle gestanden. Sogar der Sonntag musste diesmal dran glauben. Hochachtung vor Niki, der wirklich eine körperliche Höchstleistung beim Tackern erbracht hat und Hochachtung auch vor meinen Eltern, die uns täglich zur Seite gestanden sind und fleißigst mitgeholfen haben - ohne sie wäre der Innenputz wohl noch in weiter Ferne.

Die Elektroleitungen wurden fast fertig verlegt (und immer noch fehlen Kleinigkeiten), Verkleidungen wurden vorbereitet - montiert können sie erst werden, wenn Elektro-, Wasser- und Kanalleitungen wirklich fertig sind - und die Baustiege haben wir abgebaut.

Der Keller wurde im Bereich der Garagentore ausgemalt, weil am kommenden Dienstag bereits die Tore montiert werden. Niki hat vorher die gespachtelte Decke abgeschliffen und ist dabei zum Schneemann mutiert ;-)

Alle Heraklithplatten mussten angetackert werden - das war die körperlich bisher wohl anstrengendste Arbeit. Das Tackergerät hat vermutlich an die 6 oder 7 Kilo - mit diesem Ding fast 11.000 Klammern zu schießen ist wie einen Marathon zu laufen. Den Großteil hat Niki gemacht - anfangs konnte er ja noch lachen, aber dann war er wohl sehr froh, dass mein Papa ihn hin und wieder abgelöst hat.

Ich sag nur: sehr tapfer!!!

Mutti und ich haben die Ziegelstaussgitterrollen zurechtgeschnitten und für die Montage in den Fensterlaibungen vorbereitet. Außerdem haben wir das Haus einmal soweit als möglich ausgeräumt und den Rest zusammengeräumt. Währenddessen hat Papa unsere Einfüllöffnung für den Pelletsofen gebaut.

Eine Königsfliege (keine Ahnung, wie sie wirklich heißt) haben wir auch bereits als Besucher in unserem Haus: goldener Körper, königsblaue Augen!

Und weiter geht's mit dem Innenausbau.

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